Costa Rica, zu deutsch die „reiche Küste“ ist ein wahrer Schatz in Mittelamerika. Reich ist das Land nicht in dem Sinn wie etwa Monaco reich an Geld durch den dort ansässigen Geldadel ist. Der Reichtum Costa Ricas macht sich ganz anders bemerkbar: an der unglaublichen Natur, die man als Mitteleuropäer höchstens aus Zoos und Botanischen Gärten kennt; an Meer und perfekten Wellen für Surfer; und nicht zuletzt – so scheint es – auch an Zeit und einer lockeren Lebenseinstellung der Bewohner. Letztere bezeichnen sich übrigens als Ticos beziehungsweise, in der weiblichen Form, Ticas. Die überwiegende Mehrheit der Einwohner Costa Ricas sind Nachkommen spanischer Einwanderer, demzufolge ist Spanisch, mit einigen lokalen Besonderheiten, auch die Landessprache.
Die Natur hat es mit Costa Rica besonders gut gemeint. Im Land lebt eine große Anzahl besonderer und besonders schöner Tierarten, die sich nicht nur heimlich in unzugänglichen Gebieten verstecken sondern mit ein wenig Glück für jedermann gut und zahlreich zu beobachten sind. Unter anderem finden sich Faultiere, die bei uns jeder in Form des Trickfilmhelden Sid aus den beliebten Ice Age-Filmen kennt; prächtige Tukane, die Vögel mit den großen bunten Schnäbeln; und Klammeraffen. Gute Chancen auf Einblicke in die reiche Tierwelt Costa Ricas hat man in den großen Nationalparks, auf Wunsch kann man diese natürlich auch mit einem erfahrenen Führer besuchen und so die Chancen auf einmalige Anblicke erhöhen. Soviel zur Fauna des Landes, aber auch die Flora macht ihrem Ruf als wahres Paradies alle Ehre. Dank eines konsequenten Naturschutzes findet man in Costa Rica den Artenreichtum und die Schönheit des tropischen Regenwaldes. In den tropischen Nebelwäldern wachsen unzählige Orchideenarten und aus salzhaltigem Wasser sprießen die unglaublich anpassungsfähigen Mangrovenbäume hervor. Costa Rica hat sogar einen Nationalbaum, den Guanacaste. Dieser kann bis zu 40 Meter hoch werden und bietet mit seiner pilzförmigen Baumkrone Schutz vor Sonne und Regen.
Nicht nur Naturforscher sondern auch Sportler und Badefreunde werden am Urlaub in Costa Rica ihre helle Freude haben. Die endlosen Strände wähnen den Besucher im Paradies, hohe Wellen laden zum Surfen ein und beim Tauchen lässt sich der sportliche Aspekt perfekt mit einer Erkundungstour durch die faszinierende Unterwasserwelt verbinden. Wer sich gerne in Hände von Experten begeben möchte: es gibt einige Spezialisten für individuelle Rundreisen durch Costa Rica. Erholung sucht man am besten beim Nichtstun am Strand, dort lässt sich mit einem kühlen Getränk in der Hand auch ganz vortrefflich Zeit verbringen. Wer seinen Urlaub günstig buchen möchte und zudem einen guten Zeitpunkt wählen möchte, sollte bedenken, dass es in Costa Rica eine Regenzeit gibt. Diese macht sich weniger auf der Seite der Karibik bemerkbar – dort ist bei angenehmen Durchschnittstemperaturen um 25 Grad Celsius das ganze Jahr über von Zeit zu Zeit mit Niederschlägen zu rechnen. In der Mitte und im Westen des Landes dauert die Regenzeit von Mai bis November, in den übrigen Monaten gibt es kaum Niederschlag.