Zahlen und Fakten zu Costa Rica

Costa Rica ist ein Staat in Mittelamerika, der im Norden an Nicaragua und im Süden an Panama grenzt. Im Osten grenzt das Land ans Karibische Meer, im Westen an den Pazifischen Ozean. Costa Rica ist mit einer Fläche von 51.500 Quadratkilometern ungefähr so groß wie das deutsche Bundesland Niedersachsen, aber nur halb so dicht besiedelt. In Costa Rica leben 4,4 Millionen Menschen, das entspricht etwa 82 Einwohnern pro Quadratkilometer. Millionenstädte such man im Land vergeblich, die Hauptstadt San José hat gerade einmal um die 350,000 Einwohner – allerdings ist der Großraum um die Stadt herum der am dichtesten besiedelte Landesteil, dort leben insgesamt 1,5 Millionen Menschen. Die Landessprache Costa Ricas ist Spanisch, der Großteil der Bevölkerung stammt    von spanischen Einwanderern ab. Das ist auch der Grund dafür, dass die überwiegende Mehrheit der Einwohner Costa Ricas katholisch ist.

Das Land hat ein präsidiales Regierungssystem, in dem der Präsident alle vier Jahre von Volk direkt gewählt wird. Seine Regierung ist vorerst auf eine Amtszeit begrenzt. Nachdem ein anderer für vier Jahre sein Nachfolger war, kann sich ein ehemaliger Präsident aber wieder um das Amt bewerben. Costa Ricas Parlament hat eine Kammer, die ebenfalls alle vier Jahre gewählt wird. Das politische System in Costa Rica gilt als intakt und gut funktionierend, was ja leider nicht in allen mittel- und südamerikanischen Staaten der Fall ist. Costa Rica ist Mitglied in verschiedenen internationalen Organisationen, wie beispielsweise der Vereinten Nationen und der Welthandelsorganisation.

Das Klima in Costa Rica ist geprägt von Regenzeit und Trockenzeit. Die Regenzeit dauert von Mai bis November, die Trockenzeit von Dezember bis April. An der Küste auf Seite der Karibik sind ganzjährig Niederschläge möglich. In Costa Rica sind Hurrikans nicht selten, die Saison dafür liegt zwischen Juli und Oktober. Die besten Reisemonate für einen Besuch in Costa Rica sind den Klimatabellen nach die Monate Dezember bis April, in denen es im Durchschnitt jeweils maximal vier Regentage gibt. Die Temperaturen unterscheiden sich zwischen Regenzeit und Trockenzeit kaum, allerdings kann die hohe Luftfeuchtigkeit in der Regenzeit empfindlichen Personen zu schaffen machen. Wem das nichts ausmacht, der kann Costa Rica auch in der Regenzeit problemlos bereisen. Man sollte nur auf jeden Fall bei der Wahl der Kleidung und des Regenschutzes beachten, dass es statistisch gesehen wenigstens jeden zweiten Tag Niederschlag geben wird.